Wiener Kurze
Die Wiener Kurzen waren von 2 Züchtern in 4 Farbenschlägen in schwarzem, rotem, dunem, und gelbem Farbenschlag ausgestellt. 8 Wiener schwarz waren in der Figur in Ordnung. Bei einigen Tieren könnte die Hinterpartie etwas kurzer sein und die Haltung waagerechter. Bei den Kopfpunkten fielen mir hin und wieder auf: Die Stirn muss etwas steil werden, Iris reiner sein, das ging manchmal bis „rot„. Augenrand farblich intensiver und einige zeigten leichte Stulpflügel. 2 x HV für Holtmann. Die Dunfarbigen haben sich in sehr guter Kondition gezeigt, mit SG Figur, Kopfpunkten, Stand, Rand, Schnabelsubstanz. HV-für Holtmann. 10 Wiener Kurze in rot. Sie verfügen derzeit über den höchsten Zuchtstand. Wie auch letztes Jahr kommen die Spitzentiere mit „V“ aus diesen Reihen. Holtmann war der glückliche Sieger auf 0.1 jung mit EB. Schwanzaufbau fester, farblich intensiver, Rücken geschlossener sowie Iris reiner wurden als Wunschziele vermerkt. Die nur 4 gelben waren in SG Qualität, mit prima Würfelköpfen, rotem Rand und kurzen Figuren. HV auf 1.0 jung für Holtmann.
Budapester Kurze
Die Tierzahl entsprach für eine HSS nicht ganz unseren Vorstellungen. Die HSS soll für unsere Züchter der Höhepunkt sein. In der Spitze war die Qualität  hervorragend, allerdings in den meisten Farbenschlägen von deutlichen Schwankungen betroffen. Die Diskussionen der letzten Jahre um den Rassentyp hinterlassen immer noch Unklarheiten. Uns geht es um eine stärkere Ausprägung des Rassentyps mit hohem Stand, langem Hals und schön markantem Kopf mit eingestecktem Schnabel. 6 Budapester Kurze Schwarz mit schwarzem Schnabel verkörperten einen SG Zuchtstand mit aufgerichteter Körperhaltung und prima Kopfpunkten. Wünsche lagen in Hinterpartie etwas kürzer, besserem Schnabelschluß und auf eine gute Rückenabdeckung zu achten. Ein sehr schöner 1,0 jung hatte leider 14 Schwanzfedern. 1 x HV für Dr. Kemper. 6 weiße (4 Alt und 2 Jung) von H. Wazinski. Hier muss weiter auf einen gut durchgezüchteten Stamm gewartet werden. Wünsche waren in Schnabelsubstanz, Schwanz fester, Hinterkopf markanter. HV- auf 1.0 Alt. Die 14 roten von 2 Züchtern zeigten einen ordentlichen Zuchtstand, aber im Typ waren dennoch Unterschiede auszumachen. Einige zeigten einen eleganten Typ mit höherem Stand, markantem Kopf und langem Hals, andere hatten eine bemerkenswert gute Farbe (auch Schwanzfarbe) mit viel Lack. Wünsche nach Hinterkopf etwas höher, Iris reiner, Hals mehr Adel, Schwanzaufbau fester und farblich intensiver führten aber zu Punktabzügen. V- 0.1 jung geht auf Luh. HV 1.0 alt auf Siefert. Zumeist schöne und deutlich ausgeprägte Köpfe konnte man bei 6 gelben bestaunen. Fast alle zeigten SG Irisfarbe, Halslänge sowie Stand. Jedoch könnten die Deckenfedern in Bindenbereich bei einzelnen Tieren etwas glatter sein. Auch auf eine gute Rückenabdeckung gilt es noch mehr Wert zu legen. 2 x HV für Siefert. Die seltenen Farbenschläge wurden uns in diesem Jahr von 2 Züchtern präsentiert. 11 Schimmel  recht  ausgeglichen  mit prima Köpfen, Halslänge und Schnabelsubstanz, und Rand. Weiterhin sollten eine schmalere  und noch intensivere Binde sowie Kopf und Hals mehr Farbe haben. Ein Tier mit ungenügender Rückenabdeckung und ungeordnetem Schwanzaufbau wurde zurückgestuft. 2 x HV für Dr. Kemper. Leider nur 5 vorgestellten Budaer Blau mit Schwarzen Binden und 3 Budaer Blaugehämmerte.  Hier ist unbedingt auf Schnabelsubstanz, gut geschlossenem Rückengefieder und mehr Halsadel zu achten. V-0.1 jung SVB, und Hv-0.1 jung für Schüder. Das war unsere Hauptsonderschau 2011/12 in Soest. Auch wenn uns von bisher gewohnten Ausstellerzahlen ein wenig trennte, so war es sicherlich die richtige Entscheidung die HSS durchzuführen. Wer wissen will, wo er züchterisch steht, der muss sich dieser Konkurrenz stellen. Wir haben eine HSS erlebt, mit einer optimalen Präsentation unserer Tauben und zum Wohlfühlen von unseren Ausstellern.
Andreas Oldak
Zuchtwart Mittelschnäbler
Die nachfolgenden Berichte wurden unter Berücksichtigung der Ausführungen der einzelnen Preisrichter abgefasst und zusammengestellt.
Schaubericht Altösterreichische Tümmler
Preisrichter: R. Ojevaar/W. Meyer
Die Schau ganz unter uns mit familiärem Ambiente war aus den unterschiedlichsten, aber auch verständlichen Gründen nur mit 363 Tieren beschickt worden. Insgesamt ließen sie aber im überwiegenden Teil unserer Spielarten einen realen Zuchtstandsüberblick zu.
Stark vertreten waren mit 40 Tieren die Altösterreichischen  Kiebitze in Schwarz (4), Dun (2), Gelb (2), blau mit schwarzen Binden (28) und in blaugehämmert (4). Die drei zuerst genannten Farbenschläge befinden sich immer noch im Aufbau und kamen aus der Zucht von A. Zitzwarek. Kürzere Figuren, abgerundetere Köpfe, zartere und dunklere Augenränder waren ihnen zu wünschen. Dabei spielte das Zeichnungsbild, Rücken und Keilfarbe nicht die wesentliche Rolle. Zur Augenfarbe im dunen und gelben Farbenschlag gibt es noch Klärungsbedarf. Drei zuchtfreunde wurden mit Z-Preisen hervorgehoben. Unter den Blauen mit schwarzen Binden waren Tiere von H. Kratzenberg richtungsweisend. Kurze Figuren, gut abgerundete Köpfe, dunkle Augen und Ränder sowie ein dem Zuchtziel nahekommendes Farbbild zeichneten sie aus. Brustschnitt bis an die Schulter reichend Rücken- und Keil farbig angestrebt. Zweimal “hv“ war der Lohn. Die nicht so gewünschten Bewertungsnoten erhielten Tiere mit langen Figuren, abgeflachten Köpfen, groben und aufgehellten Rändern sowie mangelhaften Zeichnungsbildern. Gut sahen die 4 blaugehämmerten Tiere aus. in ihrem Farbenschlag gibt es generell die Augen, Ränder und das Zeichnungsbild betreffend die geringeren Schwierigkeiten. Oftmals ist es der Farbüberschuss der stört. Bei den vorgestellten Tieren stimmte auch die Kürze. Tiere von Zitzwarek und Mesche errangen die Preise.

Schaubericht Wiener Tümmler
Mit 52 Tieren stellten die Wiener Tümmler in Blau mit schwarzen Binden die größte Kollektion. Nur sieben Mal wurde die Bewertungsnote „gut“ vergeben, aber 4x die Höchstnote, 5x „hv“ und 9 x sg 95. Das spricht für das hohe Niveau der vorgestellten Tiere. Vertreten waren ja auch fast alle unsere führenden Züchter. So gab es auch nur wenig Abstriche an den Figuren, dem Stand und der Haltung. Etwas mehr Bein- oder bitteschön Lauflänge bzw. noch kürzer im Schwanz waren hier zu wünschen. Genau so wenig Abstriche waren in den Kopfformen, Augen und Masken notwendig. Leuchtendere Iris und noch etwas dunklere Masken konnten im Wunschbereich untergebracht werden. Nicht erst auf dieser Schau wurde festgestellt, dass die Köpfe kürzer und die Stirnpartien steiler geworden sind. Die verlängerte Schnabelachse, welche parallel zur Kopfplatte verlaufen soll, verläuft schon teils nicht mehr unter dem Auge sondern unter der Maske. Es sieht allerdings gefällig aus. Bedarf jedoch einer richtungsweisenden Diskussion und Festlegungen, die dann nicht nur Deutsche Züchter betreffen.
Auch zum Schnabeleinbau ergaben sich nur wenige Hinweise. Sehr gering nach oben getragen und durch die höheren Stirnpartien fasst nicht abfallend ist nicht erstrebenswert. Dabei spielt auch die Schnabelform eine nicht unerhebliche Rolle. Betonen muss ich aber an dieser Stelle nochmals, dass wir einen waagerecht eingebauten Schnabel, laut Standard festgeschrieben haben und eine steile Stirn unter grobe Fehler fällt!
Der eigentlich mit an letzter Stelle stehende Punkt bei der Bewertung, die Farbe, rückte wieder einmal in das Blickfeld. Die farblich auffallenden Tiere mit dunklen Helm-Ohren- und Bartfarben sowie kräftigem Grünglanz hatten leuchtende Iriden und dunkle bis schwarze Masken. Ein schöner Kontrast. Allerdings schleicht sich bei ihnen immer wieder der Bronze- bis Kupferton ein. Anfänglich überwiegend im Schenkelgefieder sichtbar, später im Hals-, Brust- und Bindenbereich. Bei den Blaubelatschten auch in den Latschenfedern. Zurückzuführen ist es auf die hohe Konzentration der Farbpigmente. Um ein verstärktes Auftreten zu verhindern sollte es mit einer Ausgleichsverpaarung kurzfristig in den Griff zu bekommen sein.
Als Gesamtergebnis können wir feststellen, dass unsere Blauen mit schwarzen Binden den derzeit höchsten Zuchtstand bei unseren Mittelschnäblern verkörpern. Sie sind etwas „kräftiger“ geworden, haben tolle Figuren und die gewünschten Kopfformen, klare Iriden und dunkle Masken. Nur die Schwarzen stehen ihnen nur wenig nach. Dreimal „v“ und 5x „hv“ erhielten Tiere von A. Böhm und einmal „V“ fiel auf eine Alttäubin von R. Schmid.
Preisrichter: Reinhold Groß
Sehr erfreulich, dass von den 36 in schwarz gezeigten Tieren nur 4 keine 93 Punkte erreichten. Die Hochwertigkeit der gesamten Kollektion wurde mit 2 x „V“, 4 x „hv“ und 7 x sg 95 herausgestellt. Die Spitzentiere zeigten die geforderte Figur mit aufrechter Haltung, feiner Halslänge, idealem Stand und prima Köpfen. Als kleiner Wunsch wurde meist das Halsgefieder etwas straffer gefordert. Untere Noten gab es für flache Haltung, breite oder blättrige Schwänze. Richtungsweisende Tiere zeigten A. Böhm: 2 x „v“ und 3 x „hv“ und R. Schmid: 1 x „hv“
Preisrichter: R. Ojevaar/W. Meyer
10 Wiener Tümmler in einfarbig rot von Gross gefielen auf den ersten Blick durch ihre Farben, Figuren und abfallenden Haltungen. Gerade in Bezug auf die Farbe wurde bei ihnen in den letzten Jahren viel geleistet. Die herausgestellten Tiere hatten bereits die gewünschten markanten Kopfformen mit waagerecht eingebautem Schnabel und klaren Augen. Auf noch korrekteren Schnabeleinbau, kürzere Schwänze und Halsgefiederfestigkeit wurde hingewiesen. Alle Feststellungen konnten in der Wunschpalette untergebracht werden. Zweimal „hv“ war der verdiente Lohn für den züchterischen Fleiß.
Preisrichter: W. Meyer
Mit 24 Tieren waren die einfarbig gelben Wiener Tümmler für diesen Farbenschlag stark vertreten. Sie wurden von 4 Züchtern ausgestellt. Das ist eine positive Aussicht für ihre Zukunft, denn Grundlage für ein möglichst schnelles qualitatives Vorankommen eines Farbenschlages bildet immer ein ausreichender und miteinander arbeitender Züchterkreis. Die vorgestellten Tiere verfügten überwiegend über ansprechende Figuren, Köpfe, Augen, Ränder, Schnabeleinbau und Farbe. Während die Spitzentiere mit sehr gutem Stand, abfallender Haltung und markanten Kopfformen besonders auffielen, wurde anderen eine markantere Kopfform gewünscht. Festeres Halsgefieder und noch abgedecktere Rücken waren noch unter Wünschen festgehalten. Kurze Läufe und Hälse sowie waagerechte Haltung ließen eine „sg“ Note nicht mehr zu. „V“ und 2 x „hv“ bekamen Tiere von M. Große-Schute und einmal „hv“ erhielt ein 1,0 von Horst Wazinski.
Preisrichter: K. Wasinski
Die Hellstörche in Vollendung zur Schau zu stellen erfordert sehr viel Erfahrung. Wissen und auch Glück, zumal das Zeichnungsbild im Nestgefieder nach abgeschlossener Mauser ein ganz anderes darstellen kann. Die Farbverteilung der korrekten Storchenzeichnung darf nicht dem Bewertungsgrundsatz eines rassetypischen Wieners in den Vordergrund gestellt werden. Die Musterbeschreibung gibt vor! Hellgestorchte: Grundfarbe weiß, mindestens die 6 äußeren Handschwingen und die Schwanzspitzen schwarzgrau gesäumt (gestorcht), auch weißschwänzig. Einen weiteren, sehr wichtigen Hinweis für die Züchter gestorchter Farbenschläge und schildiger Wiener Tümmler, den die Satzung des BDRG unter 9.14 „Beschlüsse und Richtlinien zur Bewertung“ vorgibt: Aus gegebenen Anlass weisen wir darauf hin, dass Wechselschwingen (farbige zwischen weißen oder weiße zwischen farbigen Schwingen) nicht nur die Handschwingen, sondern auch die Armschwingen betreffen. Wechselschwingen sind grobe Fehler außer bei gescheckten Rassen bzw. Farbenschlägen. Weitere Ausnahmen gelten für den Armschwingenbereich bei getigerten und weißschildigen Rassen bzw. Farbenschlägen, ebenso bei geherzten Kröpferrassen sowie den Handschwingenbereich ab der 8. (nicht sichtbaren) Feder bei geherzten, weißschildigen und gestorchten Rassen. Erhebliche Wünsche bei den 24 vorgestellten Tieren, weniger aber auch Mängel bestanden jedoch in figürlicher Hinsicht. Häufig fielen flache Haltung, weniger gute Halslinienführung, Kopfform, Schnabelform und Schnabeleinbau auf und das gibt Anlass, die Hauptrassemerkmlae zu verdeutlichen. Unter flache Haltung ist die untypische waagerechte Körperhaltung gemeint. Die im Ganzen schlank wirkende Körperfigur soll hochaufgerichtet getragen werden. Hochaufgrichtet heißt aber auch, dass die Läufe lang sein müssen, gerade gestellt und Schenkelfreiheit zeigen. Unter Halslinienführung sind die Linien gemeint, wird die Halspartie in der Seitenansicht gesehen, so soll die Hinterhalslinie von der waagerechten Scheitellinie vom Hinterkopf fast senkrecht in einer Geraden im sanften Bogen dem Rücken folgen und an den Schwanzfederspitzen enden. Die Vorderhalslinie muss aus guter Kehlung kommend ebenso senkrecht ohne Unterbrechung in die nicht hervortretende schmale Brust einlaufen.
Und nun das wichtigste Rassemerkmal! Der Kopf! Die Kopfform muss länglich wirken (nicht kurz), schmal und allseitig kantig sein. Der Stirnanstieg muss schräg im stumpfen Winkel (auf keine Fall steiler Anstieg) zum mittellangen, dünnen Schnabel verlaufen. Der Schnabeleinbau ist waagerecht eingesteckt, dass somit der Schnabelschnitt in seiner Verlängerung parallel unter dem Auge zur waagerechten Scheitellinie verläuft. Man könnte diese Richtlinien anwenden um den Wiener Typ zu verdeutlichen.
Käfigboden
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Schnabelschnitt
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Scheitellinie
3 parallel verlaufende Linien, diese bei aufrecht getragener Halspartie und hochgestelltem Körper. Das ist der Wiener Tümmler.
Die Höchstnote fiel auf eine 0,1 jung von A. Böhm, 2 x „hv“ erhielten 1,1 von M. Große-Schute.
Preisrichter: R. Ojevaar/ W. Meyer
Die elf Wiener Farbstörche in gelbgestorcht, aus zwei Zuchten kommend, gefielen durch ihre Figuren, markanten Kopfformen, abfallenden Haltungen und satten Farben. Das spiegelte sich auch in den hohen Bewertungsnoten wieder. Auf waagerechteren Schnabeleinbau, teils ausgeprägterer Bartzeichnung und Keilfarbe sollte noch mehr geachtet werden. Auf 1,0 jung von R. Gross wurde ein „hv“ vergeben sowie sg 95, 3 x sg95 fielen auf Tiere der Zuchtgemeinschaft Buchfink/Kraus.
Die drei Wiener Kiebitze in Blau verkörperten den Durchschnitt des Zuchtstandes dieses sehr komplizierten Farbenschlages. Hohe Ansprüche an Kopf, Figur und Augenfarbe verbunden mit einer weißen Bauchfarbe und blauer Decke bereiten erhebliche Schwierigkeiten. Dabei muss alles als Gesamtheit gesehen werden. Alle die meinten zu einem schnellen Ergebnis kommen zu können, sahen sich am Ende enttäuscht. Viele Paare und ein größerer Züchterkreis könnte hier Abhilfe schaffen. Sg 95 und 2 x sg für O. Mesche.
Preisrichter: R. Gross
25 belatschte Wiener Tümmler in den Farbenschlägen blau mit schwarzen Binden (15), Schwarz (3), hellgestorcht (3) und Dunkelgestorcht (4) sind nicht das schon Gehabte.
Das Beste bei den Blaubelatschten zeigte R. Schmid mit einer Täubin, welche beständig durch ihre aufrechte Haltung, beste Kopfpunkte, Auge, Maske und Schnabeleinbau sowie prima Latschen auffiel. Verdienter Lohn war „V“ Ehrenband. Aus dem gleichen Schlag noch eine Täubin mit „hv“, welche in der Feder etwas fester hätte sein können. N. Freese stellte noch einen 1,0 jung mit „hv“ bewertet aus. Als Wunsch wurde noch etwas mehr Kürze im Abschluss notiert.
Von den drei Schwarzbelatschten eine feine Jungtäubin von M. Schüder mit sg 95 bewertet. Leider fehlte hier die Konkurenz. Bei den drei hellgetsorcht belatschten eine Klassetäubin von N. Freese mit „hv“ bewertet. Hinten noch kürzer war der Wunsch.
Von den 6 dunkelgestorcht Belatschten waren nur 4 erschienen. Dennoch zeigte M. Schüder bei diesem schweren Farbenschlag hier ein feines Tier mit „hv“ bewertet. Starelung etwas ausgeprägter war der kleine Wunsch.
Preisrichter: K. Wasinski
Drei Wiener Tümmler in einfarbig weiß in der AOC Klasse. In den Figuren, Köpfen und in der Haltung waren sie schon ansprechend. ihr Problem war die Augen- und Schnabelfarbe. Augen klarer oder reiner hätten sich noch im Wunschbereich unterbringen lassen, aber stark dunkel angelaufene Schnäbel ließen kein sg mehr zu. Sg 93 N. Freese.
Preisrichter: R. Gross
Wiener Weißschilder, hier vier Tiere in schwarz. Einmal „hv“ für H. Kratzenberg, die Täubin hätte noch mehr Kopfsubstanz haben können. Sieben Tiere standen im roten Farbenschlag. dem „hv“ Täuber von B. Holtmann fehlte ein zarteres Randgewebe zur Höchstnote. Drei Gelbe hatten als Besten einen „V“ Täuber von B. Holtmann.
Wolfgang Meyer
Zuchtwart Mittelschnäbler